Die MoBey­er Stif­tung für Köl­ner Kin­der in Not unter­stützt seit Jah­ren die Medi­en­werk­statt im JugZ Norths­ide in Köln- Chor­wei­ler, weil der rich­ti­ge Umgang mit digi­ta­len Medi­en in der heu­ti­gen Zeit unab­ding­bar ist.
Umso mehr freu­en wir uns über die­se Ent­wick­lung!

Um den Teil­neh­mern des wöchent­lich statt­fin­den­den Medi­en­kur­ses nicht nur den Gebrauch eines Com­pu­ters, son­dern auch die Hard­ware, also das Inne­re eines Com­pu­ters näher zu brin­gen, wur­de ein „Holz-PC“ gebaut.

Mit Begeis­te­rung mach­ten sich die Kin­der und Jugend­li­chen ans Werk und zim­mer­ten zunächst eine pas­sen­de Kis­te und über­leg­ten sich dann, wel­che Tei­le benö­tigt wer­den, um einen funk­ti­ons­fä­hi­gen Com­pu­ter zu bau­en.

Monitor, Tastatur, Maus, Lautsprecher, Betriebssystem, Netzteil…. alles wurde aus „entsorgten“ PCs ausgebaut, neu zusammengefügt und verkabelt.

Bei der Suche nach den not­wen­di­gen Tei­len kamen die Jugend­li­chen auch auf krea­ti­ve Lösun­­gen- so dien­te ein klei­ner Ven­ti­la­tor als Kühl­sys­tem, für Belüf­tung sorg­te ein Loch in der Kis­te mit Draht­git­ter. Auf den Ein­bau des Schu­b­la­­den- Lauf­werks waren die Tüft­ler beson­ders stolz….

Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Der selbstgebaute Holz- PC sieht zwar aus, als sei er aus dem letzten Jahrhundert, ist aber voll funktionsfähig und im JugZ einsetzbar.

Welch ein Unter­schied zum wei­ter­füh­ren­den Kurs in 3D- Model­lie­rung und 3D- Druck!

Die Einführung in die Gestaltung erfolgte über das kostenlose und benutzerfreundliche Web- Programm „Tinkercad“, das einen niederschwelligen Einstieg ermöglichte.

Durch ein­fa­che Kon­struk­ti­ons­übun­gen – etwa das Gestal­ten von Schlüs­sel­an­hän­gern oder Spiel­fi­gu­ren – wur­de das räum­li­che Den­ken und krea­ti­ve Gestal­ten geför­dert.

Parallel dazu erhielten die Teilnehmer eine praktische Schulung am 3D- Drucker „ Original Prusa MK4“, den die MoBeyer Stiftung letztes Jahr für die Medienwerkstatt angeschafft hatte.

Dabei lern­ten die Teil­neh­mer, wie digi­ta­le Model­le für den Druck vor­be­rei­tet wer­den, wel­che Mate­ria­li­en geeig­net sind und wel­che Soft­ware­ein­stel­lun­gen für einen erfolg­rei­chen Druck­pro­zess not­wen­dig sind. Durch die­sen Ansatz gelang es den Jugend­li­chen schnell, selbst­stän­dig eige­ne 3‑D Model­le zu kre­ieren und den Dru­cker fach­ge­recht zu bedie­nen.

Die hohe Qualität des Projektes zeigt sich in der ausgeprägten Eigeninitiative der Kinder, die ihr Wissen selbstständig vertieften und sich gegenseitig unterstützten, wodurch Teamwork und Wissensaustausch nachhaltig gefördert wurden.

Bilder sagen mehr als tausend Worte…

Weitere ähnliche Projekte: